LuhKulTour – Reisebericht von Fritz Krapf

LuhKulTour unterwegs: Neun Tage auf den Spuren von Danzig und Masuren

Neun erlebnisreiche Tage, zahlreiche Eindrücke und jede Menge Geschichte im Gepäck: Vom 6. bis 14. August 2026 führte die LuhKulTour-Reise nach Polen – von Luhe über Danzig und Masuren bis ins Riesengebirge.

Schon auf der Hinfahrt sorgte ein Zwischenstopp bei der imposanten Christusstatue in Świebodzin für das erste Fotomotiv. Im Marienheiligtum Lichen wurde im Pilgerhotel übernachtet. In Danzig erwartete die Reisegruppe eine faszinierende Mischung aus deutscher Vergangenheit, polnischer Gegenwart und europäischem Kulturerbe. Marienbasilika, Krantor, Rechtstadt, Westerplatte, Frauenburg mit Dom und Kopernikusturm und das mondäne Sopot standen ebenso auf dem Programm wie die historische Marienburg des Deutschen Ordens.

Besonders wertvoll war die fachkundige und zugleich unterhaltsame Betreuung durch Dr. Karl-Heinz Preißer, der mit großem Wissen Geschichte und Zusammenhänge anschaulich vermittelte. Für eine perfekte Vorbereitung und Organisation hatte seine Frau Gabi gesorgt und Fritz Krapf konnte vielfach sein großes theologisches Wissen beisteuern. So konnte sich die Gruppe entspannt zurücklehnen – und musste sich eigentlich nur noch darum kümmern, rechtzeitig wieder im Bus zu sitzen.

In Masuren wurde es dann richtig abwechslungsreich: Oberlandkanal, Wallfahrtsort Heilige Linde, NS-Wolfsschanze, Steinort, die masurische Seenplatte und schließlich eine Kanufahrt auf der Krutynia boten Geschichte, Natur und Abenteuer. Spätestens bei den idyllischen Seen und dichten Wäldern war klar: Masuren macht seinem Ruf als Land der tausend Seen alle Ehre – und vielleicht auch der tausend Fotomotive.

Über Hirschberg und das Tal der Schlösser und Gärten ging es schließlich zurück Richtung Heimat. Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im „Glasscherbenviertel“ in Beroun bei Prag.

Fazit: Eine rundum gelungene Reise mit Geschichte zum Anfassen, beeindruckender Landschaft, vielen Begegnungen und bester Betreuung. Oder kurz gesagt: Neun Tage Polen – und am Ende war nicht nur der Bus voll, sondern auch die Köpfe und Herzen der Teilnehmer!

Von Fritz Krapf
LuhKulTour